Eine Wallbox lädt Ihr E-Auto sicher über Nacht oder mit Solarstrom vom Dach. Wir installieren, melden an und sorgen dafür, dass Sie beim Netzentgelt sparen.

Wallbox für Ihr Zuhause
Laden, wo Sie wohnen
Sicher laden
Ihr Ladeplatz zu Hause
Eine Wallbox ist eine fest installierte Ladestation für Elektroautos. Anders als eine Haushaltssteckdose ist sie für stundenlanges Laden mit hoher Leistung ausgelegt, kommuniziert mit dem Fahrzeug und hat die nötigen Schutzeinrichtungen an Bord.
Für das Eigenheim ist eine Wallbox mit 11 kW der sinnvolle Standard. Diese Leistung reicht, um ein E-Auto über Nacht für die üblichen Tagesstrecken zu laden, und viele Fahrzeuge laden an Wechselstrom ohnehin mit höchstens 11 kW. Eine Wallbox mit 22 kW braucht dagegen die Zustimmung des Netzbetreibers und bringt im Alltag meist keinen Vorteil.
Wir planen Ihre Wallbox so, dass sie zu Hausanschluss, Zählerschrank und Ihrer Solaranlage passt. Installation und Inbetriebnahme übernehmen unsere eigenen Elektriker.
Anmeldung
Sauber beim Netzbetreiber
Jede Wallbox muss vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber gemeldet werden, unabhängig von ihrer Leistung. Übersteigt die Summe aller Ladeeinrichtungen an einem Hausanschluss 12 kVA, also etwa 12 kW, braucht es vorab seine Zustimmung. Der Netzbetreiber muss sich dazu innerhalb von zwei Monaten äußern.
Wir übernehmen die Meldung für Sie und klären vorab, ob Ihr Hausanschluss die zusätzliche Last trägt. Bei einer 11-kW-Wallbox genügt in aller Regel die Meldung.

Paragraf 14a EnWG
Weniger Netzentgelt zahlen
Seit dem 1. Januar 2024 gelten private Wallboxen mit mehr als 4,2 kW als steuerbare Verbrauchseinrichtungen gemäß § 14a EnWG. Der Netzbetreiber darf ihre Leistung nur bei einer drohenden Überlastung des Netzes vorübergehend auf 4,2 kW senken, abschalten darf er sie nicht. Im Gegenzug zahlen Sie weniger Netzentgelt, also weniger für den Teil des Strompreises, der die Nutzung des Stromnetzes abdeckt. Sie wählen zwischen drei Modulen.
• Modul 1 ist eine pauschale Gutschrift pro Jahr, je nach Netzgebiet etwa 110 bis 190 Euro, und gilt, wenn Sie nichts anderes wählen.
• Modul 2 senkt den Arbeitspreis des Netzentgelts um 60 Prozent und setzt einen separaten Zähler für die Wallbox voraus.
• Modul 3 ergänzt Modul 1 seit April 2025 um zeitvariable Netzentgelte mit günstigeren Zeitfenstern und setzt ein intelligentes Messsystem voraus.
Welches Modul sich für Sie rechnet, hängt von Ihrer Fahrleistung und von den Preisen Ihres Netzbetreibers ab. Wir rechnen beides gemeinsam mit Ihnen durch.

Solarstrom tanken
Laden mit Überschuss
Mit einer Solaranlage auf dem Dach wird das E-Auto zum größten Abnehmer für Ihren eigenen Strom. Beim PV-Überschussladen regelt ein Energiemanager die Ladeleistung laufend so, dass das Auto vor allem den Strom bekommt, der sonst ins Netz fließen würde.
Fahrzeuge laden erst ab einer gewissen Mindestleistung. Wallboxen mit automatischer Umschaltung zwischen ein- und dreiphasigem Laden nutzen deshalb auch kleinere Überschüsse an trüben Tagen. Im Winter und nachts kann ein dynamischer Tarif unseres Partners SpotmyEnergy helfen, der das Laden in günstige Börsenstunden legt.

Ausblick
Bidirektional laden
Beim bidirektionalen Laden gibt das E-Auto Strom auch wieder ab, an das eigene Haus oder an das Netz. Rechtlich ist dafür einiges in Bewegung gekommen. Die doppelte Belastung mit Netzentgelten beim Ein- und Ausspeichern ist seit Anfang 2026 entfallen, und die Bundesnetzagentur hat im Oktober 2026 Regeln für Speicher und Ladepunkte festgelegt.
Im Alltag ist die Technik aber noch nicht angekommen. Nur wenige Fahrzeuge haben die nötige Freigabe des Herstellers, bidirektionale Wallboxen sind selten und deutlich teurer, bis Ende September 2027 müssen Netz- und Messstellenbetreiber im Einzelfall zustimmen, und die Garantiebedingungen für die Fahrzeugbatterie sind oft ungeklärt.
Unser Rat ist deshalb nüchtern. Kaufen Sie heute eine gute Wallbox für Ihren Alltag. Wir planen Leitungsweg, Platz im Zählerschrank und Datenleitung so, dass ein späterer Wechsel auf bidirektionale Technik ohne großen Umbau möglich bleibt.

Ihre Vorteile
Gut geladen, gut geplant
Voll über Nacht
Mit 11 kW ist Ihr Auto am Morgen für die üblichen Strecken geladen, ohne dass der Hausanschluss an seine Grenzen kommt.
Anmeldung erledigt
Wir übernehmen die Meldung beim Netzbetreiber und klären vorab, ob Ihr Hausanschluss die zusätzliche Last trägt.
Netzentgelt sparen
Als steuerbare Verbrauchseinrichtung erhält Ihre Wallbox ein reduziertes Netzentgelt. Wir helfen bei der Wahl des passenden Moduls.
Sonne im Tank
Mit Energiemanager lädt Ihr Auto bevorzugt Solarstrom vom eigenen Dach statt teuren Netzstrom.
Eigene Elektriker
Installation und Inbetriebnahme durch unsere eigenen Fachkräfte, ohne Subunternehmer und mit Einweisung am Fahrzeug.
Zukunft eingeplant
Leitungen und Zählerschrank legen wir so aus, dass spätere Erweiterungen wie bidirektionales Laden möglich bleiben.
Ablauf
So kommt die Wallbox ans Haus
01 Bedarf klären
Sie nennen uns Fahrzeug, Fahrleistung und Stellplatz. Gibt es eine Solaranlage oder ist eine geplant, beziehen wir sie gleich mit ein.
02 Elektrocheck vor Ort
Wir prüfen Hausanschluss, Zählerschrank und Leitungsweg zum Stellplatz und klären, ob ein eigener Zähler für Modul 2 sinnvoll ist.
03 Angebot und Anmeldung
Sie erhalten ein klares Angebot. Nach Auftrag melden wir die Wallbox beim Netzbetreiber an.
04 Installation
Unsere Elektriker verlegen die Zuleitung, montieren die Wallbox und binden sie an Energiemanager und Steuertechnik an.
05 Inbetriebnahme
Wir prüfen und messen die Anlage, laden zur Probe mit Ihrem Fahrzeug und erklären Ihnen App und Einstellungen.
FAQ
Häufige Fragen
Weiterlesen
Das könnte Sie auch interessieren
Persönliche Beratung
Bereit für Ihre Wallbox?
Nutzen Sie den Online-Konfigurator auf unserer Beratungsseite oder rufen Sie uns an unter 040 21111 3838. Wir prüfen Ihren Hausanschluss und melden alles für Sie an.



