Stromspeicher und Wechselrichter einer Photovoltaikanlage in der Garage mit Solarpanels im Hintergrund.

Stromspeicher

S⁠o⁠n⁠n⁠e auch am A⁠b⁠e⁠n⁠d

Wann er sich lohnt

Strom für die A⁠b⁠e⁠n⁠d⁠s⁠t⁠u⁠n⁠d⁠e⁠n

Eine Solaranlage erzeugt am meisten Strom zur Mittagszeit. Gebraucht wird er in den meisten Haushalten aber morgens und abends. Ein Batteriespeicher schließt diese Lücke. Nach Angaben der Verbraucherzentrale steigt der Autarkiegrad eines typischen Einfamilienhauses, also der Anteil des Strombedarfs aus eigener Erzeugung, damit von rund 25 bis 30 Prozent auf bis zu 70 Prozent. Vollständig unabhängig vom Netz wird ein Haus in unserem Klima allerdings auch mit großem Speicher nicht.

Ob sich ein Speicher rechnet, hängt vom Verhältnis zwischen Strompreis und Einspeisevergütung ab, von den Anschaffungskosten und von der Lebensdauer. Die Verbraucherzentrale nennt inklusive Installation derzeit etwa 300 bis 700 Euro je Kilowattstunde Speicherkapazität bei Geräten ab 5 kWh und hält einen Speicher bei heutigen Strompreisen fast immer für wirtschaftlich sinnvoll.

Wir rechnen ehrlich. In unserer Simulation setzen wir für den Speicher eine realistische Lebensdauer an und keine überzogenen Strompreissteigerungen. Sie erhalten das Ergebnis schriftlich, bevor Sie entscheiden.

Dimensionierung

Die richtige Größe

Die Kapazität eines Speichers wird in Kilowattstunden angegeben, kurz kWh. Ein Speicher ist dann gut bemessen, wenn er den durchschnittlichen Verbrauch zwischen Abend und Morgen abdeckt. Die Verbraucherzentrale nennt als Richtwert etwa 1,5 kWh Kapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch, bei kleinen Anlagen sollte die Kapazität in kWh nicht deutlich über der Modulleistung in kWp liegen.

Zu groß ist ein häufiger Fehler. Ein überdimensionierter Speicher steht oft lange fast voll, altert dadurch schneller und erhöht den Eigenverbrauch kaum noch. Größer darf es werden, wenn eine Wärmepumpe läuft, ein E-Auto abends lädt oder der Nachtverbrauch überdurchschnittlich hoch ist.

Wir ermitteln die Größe deshalb nicht nach Faustregel allein, sondern aus Ihrem Lastprofil und der Simulation Ihrer Anlage.

Wandmontierter Stromspeicher in Garage mit Solar- und Ladeinfrastruktur für den Eigenverbrauch

Versorgungssicherheit

Notstrom und E⁠r⁠s⁠a⁠t⁠z⁠s⁠t⁠r⁠o⁠m

Fällt das öffentliche Netz aus, schaltet sich eine normale Solaranlage ab, auch mit Speicher. Das ist vorgeschrieben, damit niemand gefährdet wird, der am Netz arbeitet. Weiter Strom gibt es nur mit einer zusätzlichen Funktion, und hier lohnt der genaue Blick.

Notstrom

Bei Notstrom versorgt das System eine einzelne Steckdose oder einen festgelegten Stromkreis, meist einphasig. Das reicht für Kühlschrank, Router und Licht. Je nach System schalten Sie von Hand um.

Ersatzstrom

Bei Ersatzstrom trennt sich das Haus automatisch vom Netz und versorgt alle oder alle wichtigen Stromkreise dreiphasig weiter. Kann die Anlage dabei den Speicher mit Solarstrom nachladen, spricht man von Inselbetrieb. Die Leistung bleibt durch den Wechselrichter begrenzt, Herd, Durchlauferhitzer oder E-Auto laufen meist nur eingeschränkt. Ersatzstrom kostet mehr und lässt sich bei der Erstplanung deutlich einfacher umsetzen als im Nachgang.

Kerze im Glas bei Stromausfall

Nachrüstung

Speicher für B⁠e⁠s⁠t⁠a⁠n⁠d⁠s⁠a⁠n⁠l⁠a⁠g⁠e⁠n

Auch eine bestehende Solaranlage lässt sich mit einem Speicher ergänzen. Besonders lohnend ist das für Anlagen, deren Einspeisevergütung nach 20 Jahren ausläuft, denn ab dann ist jede selbst genutzte Kilowattstunde deutlich mehr wert als die eingespeiste. Auch bei jüngeren Anlagen mit niedriger Vergütung kann sich ein Speicher rechnen.

Technisch gibt es zwei Wege. Ein AC-gekoppelter Speicher bringt einen eigenen Batteriewechselrichter mit, der vorhandene Wechselrichter bleibt in Betrieb. Steht der alte Wechselrichter ohnehin vor dem Austausch, kann ein Hybridwechselrichter beide Aufgaben übernehmen.

Wir prüfen vorab, ob Zählerschrank und Hausinstallation angepasst werden müssen, und nehmen das ins Angebot auf. Auch für nachgerüstete Speicher kann der Nullsteuersatz gelten, wenn die Anlage die Voraussetzungen erfüllt.

Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage im Grünen

Dynamischer Tarif

Speicher und B⁠ö⁠r⁠s⁠e⁠n⁠s⁠t⁠r⁠o⁠m

Bei einem dynamischen Stromtarif ändert sich der Preis im Takt der Strombörse. Voraussetzung ist ein Smart Meter, also ein intelligentes Messsystem, das den Verbrauch viertelstundengenau erfasst und übermittelt.

Unser Partner SpotmyEnergy bietet dafür ein Paket aus Smart Meter, Energiemanager und dynamischem Tarif. Die KI-gestützte Optimierung lädt Speicher und E-Auto bevorzugt in günstigen Börsenstunden und berücksichtigt seit 2025 auch zeitvariable Netzentgelte. Wir installieren und binden die Technik ein, den Tarifvertrag schließen Sie direkt mit SpotmyEnergy.

Ob ein Speicher zusätzlich Strom aus dem Netz laden soll, ist auch eine Frage der Regeln. Die Bundesnetzagentur hat am 1. Oktober 2026 festgelegt, wie Solar- und Netzstrom im Speicher künftig abgegrenzt werden. Eine vereinfachte Variante für Haushalte wartet noch auf die Genehmigung der EU-Kommission. Wir sagen Ihnen, was für Ihre Anlage heute gilt.

Börsenchart auf einem Bildschirm, Strompreise

Ihre Vorteile

Was ein guter Speicher leistet

Mehr eigener Strom

Laut Verbraucherzentrale steigt der Anteil des Bedarfs aus eigener Erzeugung im Einfamilienhaus von rund 25 bis 30 auf bis zu 70 Prozent.

Richtig bemessen

Wir leiten die Kapazität aus Ihrem Lastprofil ab. So zahlen Sie nicht für Kilowattstunden, die Ihr Haushalt nie nutzt.

V⁠o⁠r⁠b⁠e⁠r⁠e⁠i⁠t⁠e⁠t auf Ausfälle

Auf Wunsch planen wir Notstrom oder Ersatzstrom von Anfang an ein, mit klarer Aussage, welche Geräte im Ernstfall laufen.

Bereit für B⁠ö⁠r⁠s⁠e⁠n⁠p⁠r⁠e⁠i⁠s⁠e

Mit Smart Meter und dynamischem Tarif von SpotmyEnergy lädt Ihr Speicher bevorzugt dann, wenn Strom günstig ist.

Auch zum N⁠a⁠c⁠h⁠r⁠ü⁠s⁠t⁠e⁠n

Wir ergänzen bestehende Solaranlagen mit einem Speicher und prüfen vorher, was an Zählerschrank und Technik nötig ist.

Eigene E⁠l⁠e⁠k⁠t⁠r⁠i⁠k⁠e⁠r

Installation und Inbetriebnahme übernehmen ausschließlich unsere eigenen Fachkräfte, ohne Subunternehmer.

Ablauf

So kommt der Speicher ins Haus

01 V⁠e⁠r⁠b⁠r⁠a⁠u⁠c⁠h v⁠e⁠r⁠s⁠t⁠e⁠h⁠e⁠n

Wir sehen uns Ihren Jahresverbrauch an und, wenn vorhanden, die Daten Ihrer bestehenden Anlage. Dazu kommen Pläne wie E-Auto oder Wärmepumpe.

02 S⁠i⁠m⁠u⁠l⁠a⁠t⁠i⁠o⁠n und Bericht

Sie erhalten eine Empfehlung zur Speichergröße mit Wirtschaftlichkeitsrechnung, auf Wunsch mit und ohne Ersatzstromfunktion.

03 I⁠n⁠s⁠t⁠a⁠l⁠l⁠a⁠t⁠i⁠o⁠n

Unsere Elektriker bauen Speicher und gegebenenfalls Wechselrichter ein, passen den Zählerschrank an und nehmen das System in Betrieb.

04 E⁠i⁠n⁠r⁠i⁠c⁠h⁠t⁠u⁠n⁠g und A⁠n⁠m⁠e⁠l⁠d⁠u⁠n⁠g

Wir richten App und Energiemanagement ein und unterstützen Sie bei der Meldung an Netzbetreiber und Marktstammdatenregister.

FAQ

Häufige Fragen

Als Richtwert nennt die Verbraucherzentrale etwa 1,5 kWh Kapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Ein Haushalt mit 5.000 kWh käme damit auf rund 7,5 kWh. Mit Wärmepumpe oder E-Auto kann mehr sinnvoll sein, das klären wir in der Simulation.

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Persönliche Beratung

Welcher Speicher passt?

Nutzen Sie den Online-Konfigurator auf unserer Beratungsseite oder rufen Sie uns an unter 040 21111 3838. Wir empfehlen Ihnen eine Größe, die zu Ihrem Haushalt passt.