Montage einer Photovoltaikanlage auf einem Gewerbedach

Gewerbe und Industrie

H⁠a⁠l⁠l⁠e⁠n⁠d⁠ä⁠c⁠h⁠e⁠r mit E⁠r⁠t⁠r⁠a⁠g

Für Entscheider

Strom dort erzeugen, wo er g⁠e⁠b⁠r⁠a⁠u⁠c⁠h⁠t wird

Ein Gewerbebetrieb verbraucht seinen Strom überwiegend tagsüber, also genau dann, wenn eine Solaranlage liefert. Das macht Photovoltaik auf Produktionshallen und Logistikzentren zu einer gut kalkulierbaren Investition in die eigene Energieversorgung. Jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt Strom, den Sie sonst samt Netzentgelten, Abgaben und Steuern einkaufen würden.

Ein Gewerbeprojekt ist trotzdem kein großes Einfamilienhaus. Statik, Brandschutz, Netzanschluss und Vermarktung entscheiden über den Erfolg. Wir planen und bauen Anlagen bis in den Megawattbereich, ein Megawatt entspricht 1.000 Kilowatt Peak (kWp, die Spitzenleistung der Module unter Normbedingungen). Eigene Projektleitung und eigene Montageteams begleiten Ihr Projekt schlüsselfertig von der Errichtung bis zur Direktvermarktung. Für die Geschäftsführung heißt das klare Verantwortung, für das Facility Management einen Bauablauf, den wir mit dem laufenden Betrieb abstimmen.

Dach und Gebäude

Statik und B⁠r⁠a⁠n⁠d⁠s⁠c⁠h⁠u⁠t⁠z zuerst

Bevor wir ein Modul einplanen, klären wir, was das Dach tragen kann. Hallendächer aus Trapezblech oder Sandwichelementen haben oft nur geringe Lastreserven. Gewicht von Modulen und Unterkonstruktion, Ballast sowie Wind- und Schneelasten müssen zur Statik des Gebäudes passen, wo nötig mit Nachweis eines Tragwerksplaners. Steht eine Dachsanierung an, gehört sie vor die Montage, denn eine Solaranlage ist auf Jahrzehnte ausgelegt.

Ebenso früh gehört der Brandschutz auf den Tisch. Module und ungeschützte Leitungen dürfen nicht über Brandwände geführt werden, Kabelwege sollen kurz und fachgerecht abgeschottet sein, und die Feuerwehr braucht freie Wege und klar gekennzeichnete Abschaltstellen. Wir stimmen das Konzept mit Ihrem Brandschutzbeauftragten und, wo nötig, mit Ihrem Sachversicherer ab.

Schutzhelm auf Solarmodulen, Planung von Gewerbeanlagen

Netzanschluss

Bis zur M⁠i⁠t⁠t⁠e⁠l⁠s⁠p⁠a⁠n⁠n⁠u⁠n⁠g

Kleinere Gewerbeanlagen speisen über den vorhandenen Niederspannungsanschluss ein. Ab einer gewissen Größe verlangt der Netzbetreiber einen Anschluss an das Mittelspannungsnetz, also an die Spannungsebene, über die Stadtteile und Gewerbegebiete versorgt werden. Dann gehören eine eigene Übergabestation, Schutztechnik und ein Anlagenzertifikat zum Projekt. Wo genau die Grenze liegt, legt der Netzbetreiber in seinen technischen Anschlussbedingungen fest, häufig bei rund 135 Kilowatt.

Netzanfrage, Zertifizierung und Anmeldung brauchen Vorlauf und bestimmen bei großen Anlagen oft den Zeitplan. Wir stellen die Netzanfrage deshalb früh, damit die Antwort des Netzbetreibers in die Planung einfließt und sie nicht nachträglich umwirft.

Umspannwerk mit Transformatoren, Netzanschluss in der Mittelspannung

Vermarktung

Was mit dem Ü⁠b⁠e⁠r⁠s⁠c⁠h⁠u⁠s⁠s passiert

Am wirtschaftlichsten ist der Strom, den Ihr Betrieb selbst verbraucht. Diesen Anteil nennt man Eigenverbrauchsquote. Wir legen die Anlage per Simulation so aus, dass sie zu Ihrem Lastgang passt, also zum Verbrauchsverlauf Ihres Standorts über Tag und Jahr. Für den Überschuss gilt ab 100 Kilowatt die Direktvermarktung. Dabei verkauft ein Direktvermarkter den Strom an der Börse, und Sie erhalten zusätzlich die Marktprämie nach dem EEG.

Das Problem sind Stunden mit negativen Börsenpreisen. 2025 waren es in Deutschland 573, so viele wie nie zuvor. Neue Anlagen erhalten in diesen Zeiten seit Februar 2025 keine Förderung, und wer trotzdem einspeist, zahlt drauf. Bei Teileinspeisung reicht einfaches Abschalten nicht, weil dann auch der Eigenverbrauch wegfällt. So entstehen in der klassischen Direktvermarktung oft Verluste.

Über unseren Partner WeShareEnergy gibt es zwei Alternativen. Die risikofreie Überschusseinspeisung in den Bilanzkreis von WeShareEnergy, also in dessen Mengenkonto im Strommarkt, nimmt Ihnen das Preisrisiko ab. Oder Sie betreiben eine eigene White-Label-Stromcommunity unter Ihrem Namen und verkaufen Überschüsse an Mitarbeitende und weitere Standorte.

Strommasten im Sonnenuntergang, Einspeisung ins Stromnetz

Flotte und Laden

Laden für die Flotte

Wer Dienstwagen und Transporter elektrisch betreibt, verlagert einen Teil seiner Energiekosten von der Tankrechnung auf die Stromrechnung. Mit Solarstrom vom eigenen Dach wird dieser Anteil planbarer. Wir planen und installieren Ladepunkte für Betriebshof, Kundenparkplatz und Mitarbeitende.

Viele Ladepunkte an einem Anschluss überlasten ohne Steuerung schnell die verfügbare Leistung. Unser selbst entwickeltes dynamisches Lastmanagement verteilt die Leistung laufend auf alle Fahrzeuge. Das hilft, teure Lastspitzen zu vermeiden, die bei Betrieben mit Leistungsmessung den Netzpreis mitbestimmen, und kann einen vorzeitigen Ausbau des Netzanschlusses ersparen.

Elektrischer Transporter lädt am Firmengebäude

Worauf Sie bauen

Warum Betriebe mit uns bauen

Eigene Teams

Planung, Montage und Inbetriebnahme liegen bei eigenen Fachkräften. 72 Monteure und 23 Elektriker, keine Subunternehmer auf Ihrem Dach.

Eigene P⁠r⁠o⁠j⁠e⁠k⁠t⁠l⁠e⁠i⁠t⁠u⁠n⁠g

Eine Projektleitung koordiniert Statik, Netzbetreiber, Gerüst und Ihren Betriebsablauf und bleibt Ihr fester Ansprechpartner.

S⁠i⁠m⁠u⁠l⁠a⁠t⁠i⁠o⁠n vor Angebot

Ertrag und Wirtschaftlichkeit werden vorab simuliert, abgestimmt auf Ihren Lastgang. Sie erhalten einen schriftlichen Bericht.

Bis zur V⁠e⁠r⁠m⁠a⁠r⁠k⁠t⁠u⁠n⁠g

Schlüsselfertig bis zur Direktvermarktung oder zur Überschusslösung mit WeShareEnergy, ohne dass Sie Schnittstellen selbst koordinieren.

M⁠o⁠n⁠i⁠t⁠o⁠r⁠i⁠n⁠g und Wartung

Live-Monitoring per App, Fernüberwachung durch uns und Wartung über die PV Energy Care GmbH aus unserer Unternehmensgruppe.

E⁠r⁠f⁠a⁠h⁠r⁠u⁠n⁠g im Norden

Über 400 realisierte Projekte und mehr als 10 Megawatt installierte Leistung in Hamburg und Norddeutschland.

Projektablauf

So entsteht Ihre Anlage

01 E⁠r⁠s⁠t⁠g⁠e⁠s⁠p⁠r⁠ä⁠c⁠h und Daten

Wir besprechen Ziele, Standort und Zeitrahmen. Mit Lastgang, Dachplänen und Stromrechnungen beginnt die Auslegung.

02 Prüfung und S⁠i⁠m⁠u⁠l⁠a⁠t⁠i⁠o⁠n

Statik, Brandschutz und Netzanschluss werden geprüft, Ertrag und Wirtschaftlichkeit simuliert. Sie erhalten Bericht und Angebot.

03 G⁠e⁠n⁠e⁠h⁠m⁠i⁠g⁠u⁠n⁠g und Netz

Netzanfrage, Anlagenzertifikat und Abstimmungen mit Behörden und Versicherer laufen parallel zur Detailplanung.

04 Montage im Betrieb

Unsere Teams arbeiten nach einem Ablaufplan, den wir mit Ihrem Facility Management abstimmen, damit Produktion und Logistik weiterlaufen.

05 I⁠n⁠b⁠e⁠t⁠r⁠i⁠e⁠b⁠n⁠a⁠h⁠m⁠e

Nach Abnahme und Anmeldung geht die Anlage ans Netz. Vermarktung, Monitoring und Wartung sind ab dem ersten Tag geregelt.

FAQ

Häufige Fragen

Eine feste Untergrenze gibt es nicht. Entscheidend ist, wie gut Erzeugung und Verbrauch zusammenpassen. Ein Betrieb mit hohem Tagesverbrauch profitiert schon von kleineren Anlagen, ein Lager mit wenig Strombedarf eher über Vermarktung oder Community. Die Simulation zeigt das für Ihren Standort.

Installation einer Photovoltaikanlage auf einem Gewerbeflachdach

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Solarstrom vom Dach direkt an Mieter und Eigentümer, mit Abrechnung über WeShareEnergy.

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